Das Enzym Hyaluronidase (Hyaluronglucosaminidase EC 3.2.1.35) spaltet Bestandteile der extrazellulären Matrix, wobei Mucopolysaccharide vom Hyaluronsäure-Typ hydrolysiert werden. Substrate für die testikuläre Hyaluronidase sind Hyaluronsäure, Chondroitin, Chondroitin-4-sulfat und Chondroitin-6-sulfat, teilweise Dermatansulfat (Chondroitinsulfat B). Durch die Wirkung des Enzyms wird die extrazelluläre Matrix durchlässiger, die Viskosität nimmt ab und die Permeabilität des Bindegewebes wird gesteigert. Über diesen Mechanismus kommt es zur Resorptionsbeschleunigung von Flüssigkeiten nach subkutanen und intramuskulären Injektionen. Hyaluronidase wird deshalb auch als Diffusionsfaktor (engl.: spreading factor) bezeichnet.
Es sind keine spezifischen Informationen für Kinder vorhanden.
Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung 150 I.E., 300 I.E. (nur für Erwachsene zugelassen)
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Präparat im Handel:
| Präparat | Darreichungsform | Stärke (Hyaluronidase) | Applikationsweg | Natriumgehalt | Problematische Hilfsstoffe | Anwendungshinweis | Altersangabe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HYLASE® „Dessau“ | Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung | 150 I.E. 300 I.E. |
peribulbär retrobulbär sub-Tenon's |
k.A. | - | Rekonstitution gemäß Fachinformation | Erwachsene |
k.A.: keine Angabe
Die Fachinformationen wurden am 06.03.2026 aufgerufen.
Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)
| Behandlung einer Extravasationsverletzung |
|---|
Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
Selten (0,01-0,1 %): allergische Reaktionen mit Schocksymptomatik; Anaphylaxie-ähnliche Reaktionen mit Symptomen wie Brustschmerzen oder -enge, Schwindelgefühl, schneller Herzschlag oder „rasendes“ Herz, Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Atmen, Hautausschlag, Urtikaria oder Jucken, Anschwellen von Gesicht, Lippen, Hals, Ohren, Armen oder Beinen, Halsenge, geringfügige Entzündungen, Rötungen oder Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen; Temperaturerhöhung, Zahnlockerung, verstärkte Menstruationsblutung
Häufigkeit nicht bekannt: Verstärkung von bestehenden Infektionen, unangenehme Injektionsschmerzen
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?
Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Mittel zur Behandlung des Hereditären Angioödems | ||
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Takhzyro®
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B06AC05 | |
| Andere Hämatologika | ||
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Casgevy
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B06AX05 | |
| ANDERE HÄMATOLOGIKA | ||
|---|---|---|
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Casgevy
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B06AX05 | |
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Takhzyro®
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B06AC05 | |