Duloxetin

Wirkstoff
Duloxetin
Handelsname
Cymbalta®, Duloxalta®
ATC-Code
N06AX21

Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Duloxetin ist ein kombinierter Serotonin (5-HT) und Noradrenalin (NA) Wiederaufnahmehemmer. Es zeigt eine geringe Wiederaufnahmehemmung von Dopamin ohne signifikante Affinität für histaminerge, dopaminerge, cholinerge und adrenerge Rezeptoren. Duloxetin erhöht dosisabhängig die extrazelluläre Konzentration von Serotonin und Noradrenalin in verschiedenen Gehirnarealen von Tieren.

Pharmakokinetik bei Kindern

Die folgenden pharmakokinetischen Parameter wurden in einem Populationskinetikmodell basierend auf Daten von 428 Kindern im Alter von 7 bis 18 Jahren berechnet:

T (h) 10,4
Cl (l/h) 79,7
Vd (l) 1200


Clearance (Cl) und Verteilungsvolumen (Vd) sind bei Kindern im Alter von 7 bis 18 Jahren größer als bei Erwachsenen. Die Halbwertszeit ist daher kürzer und die Steady-State-Plasmakonzentration niedriger als bei Erwachsenen. Diese pharmakokinetischen Unterschiede beeinflussen die Wirksamkeit nicht. Kinder ab 7 Jahren können die gleiche Dosis wie Erwachsene erhalten [Lobo et al. 2014, Prakash et al. 2012].

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Generalisierte Angststörungen
    • oral
      • ≥7 Jahre bis <18 Jahre: off-label
  • Depression
    • oral
      • ≥7 Jahre bis <18 Jahre: off-label

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Oral zur Behandlung der generalisierten Angststörung.

Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren:
Es liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Duloxetin zur Behandlung von generalisierter Angststörung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 17 Jahren vor.

Oral zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Major Depression).

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren:
Duloxetin darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zur Behandlung von depressiven Erkrankungen nicht angewendet werden, da Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit bestehen.

weitere zugelassene Indikationen bei Erwachsenen:
- Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie

[Ref.]

Präparate im Handel

Magensaftresistente Hartkapseln 30 mg, 45 mg, 60 mg, 90 mg, 120 mg

Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Duloxetin in Form von Duloxetinhydrochlorid. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Duloxetin bezogen.

Präparate im Handel (ausgewählte Beispiele):

Präparat Darreichungsform Stärke (Duloxetin) Applikationsweg Natriumgehalt Problematische Hilfsstoffe Anwendungshinweis Altersangabe
Duloxalta® Magensaftresistente Hartkapsel 30 mg
60 mg
90 mg
oral k.A. Sucrose Soll die Behandlung beendet werden, muss die Dosis über mindestens 2 Wochen schrittweise reduziert werden. Erwachsene
Duloxetin beta Magensaftresistente Hartkapsel 30 mg
45 mg
60 mg
90 mg
120 mg
oral 45 mg: "natriumfrei"
30 mg, 60 mg, 90 mg, 120 mg: k.A.
Sucrose Erwachsene


k.A.: keine Angabe, aV: außer Vertrieb, „natriumfrei“: weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Einheit

Die Fachinformationen wurden am 06.08.2026 aufgerufen.

Neben den aufgeführten Präparaten befinden sich diverse weitere Fertigarzneimittel im Handel.

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

Dosierungsempfehlungen

Generalisierte Angststörungen
  • Oral
    • 7 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [7]
      • Initialdosis: 30 mg/Tag in 1 Dosis über 2 Wochen.
      • Erhaltungsdosis: Initialdosis je nach Wirksamkeit erhöhen auf 60 mg/Tag in 1 Dosis
        • Manche Kinder können von höheren Dosen profitieren. Die Dosissteigerung soll wöchentlich in Schritten von 30 mg/Tag erfolgen. Dosen über 120 mg/Tag wurden nicht untersucht.
        • Duloxetin sollte nur von Fachärzten/-innen der Kinder- und Jugendpsychiatrie verschrieben werden. Die Dosis sollte individuell eingestellt und die niedrigstmögliche Dosis angewendet werden.

        off-label

Depression
  • Oral
    • 7 Jahre bis 18 Jahre
      [3] [5]
      • Duloxetin ist NICHT wirksam bei der Behandlung von Kindern mit Depressionen.

        off-label

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
 
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung kann nicht gegeben werden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Häufig (≥ 5%): Übelkeit, Durchfall, Gewichtsverlust, Schwindel.

Darüber hinaus Bauchschmerzen, Erbrechen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, verminderter Appetit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, oropharyngeale Schmerzen, Husten.

Im Allgemeinen ist das Nebenwirkungsprofil von Duloxetin bei Kindern und Jugendlichen ähnlich dem von Erwachsenen. [Lilly USA 2019].

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Sehr häufig (>10 %): Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit, Mundtrockenheit

Häufig (1-10 %): verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Agitiertheit, Libidoverminderung, Angst, abnormaler Orgasmus, abnormale Träume, Schwindel, Lethargie, Tremor, Paraesthesien, unscharfes Sehen, Tinnitus, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Erröten, Gähnen, Obstipation, Diarrhoe, Abdominalschmerzen, Erbrechen, Dyspepsie, Flatulenz, vermehrtes Schwitzen, Hautausschlag, muskuloskeletale Schmerzen, Muskelkrämpfe, Dysurie, Pollakisurie, erektile Dysfunktion, Ejakulationsstörungen, verzögerte Ejakulation, Stürze, Müdigkeit, Gewichtsabnahme

Gelegentlich (0,1-1 %): Laryngitis, Hyperglykämie (hauptsächlich bei Diabetes Patienten berichtet), Suizidgedanken, Schlafstörungen, Zähneknirschen, Verwirrtheit, Apathie, Myoklonus, Akathisie, Nervosität, Aufmerksamkeitsstörung, Geschmacksstörung, Dyskinesie, Restless Legs-Syndrom, schlechter Schlaf, Mydriasis, Sehstörungen, Vertigo, Ohrenschmerzen, Tachykardie, supraventrikuläre Arrhythmien, überwiegend Vorhofflimmern, Synkope, Hypertonie, orthostatische Hypotension, kalte Extremitäten, Engegefühl im Rachen, Epistaxis, gastrointestinale Blutungen, Gastroenteritis, Aufstoßen, Gastritis, Dysphagie, Hepatitis, erhöhte Leberenzymwerte (ALT, AST, alkalische Phosphatase), akute Leberschädigung, Nachtschweiß, Urtikaria, Kontakt-Dermatitis, kalter Schweiß, Lichtüberempfindlichkeit der Haut, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, Muskelsteifigkeit, Muskelzuckungen, Harnverhalten, Harnverzögerung, Nykturie, Polyurie, verminderter Harnfluss, gynäkologische Blutungen, Menstruationsstörungen, sexuelle Dysfunktion, Hodenschmerzen, Brustschmerzen, Unbehagen, Kältegefühl, Durst, Schüttelfrost, Unwohlsein, Hitzegefühl, Gangstörung, Gewichtszunahme, Kreatinphosphokinase-Anstieg im Blut, erhöhter Kaliumspiegel im Blut

Selten (0,01-0,1 %): anaphylaktische Reaktion, Überempfindlichkeitsreaktion, Hypothyreose, Dehydratation, Hyponatriämie, SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion), suizidales Verhalten, Manie, Halluzinationen, Aggression und Wut, Serotonin-Syndrom, Krampfanfälle, psychomotorische Unruhe, extrapyramidale Symptome, Glaukom, hypertensive Krise, interstitielle Lungenerkrankung, eosinophile Pneumonie, Stomatitis, Hämatochezie, Mundgeruch, mikroskopische Kolitis, Leberinsuffizienz, Ikterus, Stevens-Johnson Syndrom, Angioödem, Krampf der Kaumuskulatur, abnormaler Uringeruch, menopausale Symptome, Galaktorrhoe, Hyperprolaktinämie, postpartale Hämorrhagie, erhöhter Cholesterinspiegel im Blut

Sehr selten (<0,01 %): kutane Vaskulitis

Häufigkeit nicht bekannt: Stress-Kardiomyopathie (Tako-Tsubo-Kardiomyopathie)

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

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Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?

Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.

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Kontraindikationen allgemein

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
  • gleichzeitige Anwendung mit nichtselektiven, irreversiblen Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern)
  • Lebererkrankung, die zu einer Leberfunktionseinschränkung führt
  • Kombination mit Fluvoxamin, Ciprofloxacin oder Enoxacin (d.h. starken CYP1A2-Inhibitoren), da die Kombination zu einem erhöhten Plasmaspiegel von Duloxetin führt
  • schwere Nierenfunktionseinschränkung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min)
  • unkontrollierbarer Bluthochdruck (Gefahr einer hypertensiven Krise)

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Zusammenfassung:
Führt zu einer verminderten Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Nicht bei Depressionen anwenden. Beobachten Sie Patienten, insbesondere Hochrisikopatienten (mit Suizidgedanken, Suizidversuch) sorgfältig auf das erhöhte Suizidrisiko. Selbstmordgedanken und Selbstmordverhalten können auch während der frühen Behandlung mit Antidepressiva bei anderen Erkrankungen als Depressionen auftreten. Regelmäßige Tests auf Manie / Hypomanie werden empfohlen. Bei Anwendung von Duloxetin besteht die Möglichkeit der Entwicklung eines Serotonin-Syndroms. Darüber hinaus ist bei Kindern und Jugendlichen eine Überwachung von Wachstum und Entwicklung erforderlich.

Die Anwendung kann zu einer verminderten Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit führen. Viele tägliche Aktivitäten können dadurch beeinflusst sein.

Vor der Behandlung ist ein Screening auf Suizidrisiko und bipolare Störung angezeigt. Selbstmordgedanken und Selbstmordverhalten können auch während der frühen Behandlung mit Antidepressiva bei anderen Erkrankungen als Depressionen auftreten. Daher sollten bei der Behandlung von Patienten mit generalisierten Angststörungen die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei der Behandlung von Patienten mit Depressionen getroffen werden. Patienten, insbesondere Hochrisikopatienten (Selbstmordgedanken, Selbstmordversuch), sollten während der Behandlung mit diesen Arzneimitteln, insbesondere zu Beginn der Behandlung und nach Dosisanpassungen sorgfältig überwacht werden. Die Patienten sollten über die Notwendigkeit informiert werden, klinische Verschlechterungen, Selbstmordverhalten oder Gedanken sowie ungewöhnliche Verhaltensänderungen zu überwachen und sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn diese Symptome vorliegen.

Serotonin-Syndrom wurde selten berichtet; auf eine Kombination von Symptomen wie Erregung, Zittern, Myoklonus und Hyperthermie sollte geachtet werden.

Gewicht und Größe sollten während der Einnahme von Duloxetin regelmäßig überwacht werden.

Wenn Duloxetin abgesetzt wird, können die folgenden Symptome auftreten: Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit und Bauchschmerzen. Um Entzugserscheinungen vorzubeugen, sollte Duloxetin ausgeschlichen werden. Wöchentlich mit 30 mg/Tag oder langsamer [Horikx et al. 2019].

Die Wirksamkeit von Duloxetin bei Depressionen bei Kindern im Alter von 7 bis 17 Jahren wurde nicht nachgewiesen [Atkinson et al. 2014, Emslie et al. 2014].

Empfohlene Kontrolluntersuchungen finden Sie hier.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

Wechselwirkungen

Duloxetin wird über CYP1A2 - und CYP2D6 - Enzyme metabolisiert und ist ein moderater CYP2D6 - Inhibitor (Abschnitt in Fachinformation zu Biotransformation beachten).

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Monoaminooxidase-Hemmer, z.B. Linezolid, Selegilin Das Risiko für ein Serotonin-Syndrom ist erhöht.  Kombination kontraindiziert. Mind. 14 Tage Abstand nach Therapie mit MAO-Hemmer. Mind. 5 Tage Abstand nach Duloxetin Therapie. 
Serotonerge Arzneimittel, z.B. Amitriptylin, Sertralin, Tramadol Das Risiko für ein Serotonin-Syndrom ist erhöht.  Kombination vermeiden.
CYP1A2 - Inhibitoren, z.B. Ciprofloxacin, Fluvoxamin Hemmung des Metabolismus von Duloxetin durch CYP-Inhibition. Erhöhte Serumkonzentration und (stark) erhöhte Wirkung von Duloxetin möglich. Erhöhtes Nebenwirkungspotential von Duloxetin möglich. Kombination kontraindiziert.
CYP2D6 - Substrate Hemmung des Metabolismus der Interaktionspartner durch CYP-Inhibition. Erhöhte Serumkonzentration und (stark) verstärkte Wirkung der Interaktionspartner möglich. Kombination vermeiden. Falls Kombination unvermeidbar, Dosis geringer wählen.
Antikoagulantien, z.B. Phenprocoumon, Warfarin Das Blutungsrisiko ist erhöht.  Regelmäßige Kontrolle des INR-Wert und Kontrolle auf Anzeichen von Blutungen empfohlen. 
Nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac Das Risiko für eine obere gastrointestinale Blutung ist erhöht.  Überwachen des Bluthämoglobin bei einer chronischen gemeinsamen Verabreichung empfohlen und die Verwendung eines Magenschutzes, z.B. Protonenpumpenhemmer, sollten in Erwägung gezogen werden. 
Lorazepam Additive sedierende Effekte möglich.  Monitoring der Vigilanz und ggf. Dosisreduktion von Lorazepam erwägen. 
Zigarettenrauch (CYP1A2 - Induktor) Aufgrund einer CYP1A2 - Induktion kann die Plasmakonzentration von Duloxetin bei rauchenden Patienten im Vergleich zu nichtrauchenden Patienten um 50% reduziert sein. Duloxetin soll individuell nach den klinischen Wirkungen dosiert werden. Es ist damit zu rechnen, dass rauchende Patienten höhere Dosen benötigen.


Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen und einschlägigen Wechselwirkungsdatenbanken zu entnehmen.

ANTIDEPRESSIVA

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Nichtselektive Monoamin-Wiederaufnahmehemmer

Amitriptylin

Amineurin®
N06AA09

Clomipramin

Anafranil®
N06AA04
N06AA02
N06AA10
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Citalopram

Cipramil®
N06AB04

Escitalopram

Cipralex®
N06AB10

Fluoxetin

Prozac®
N06AB03

Fluvoxamin

Fevarin®
N06AB08

Sertralin

Zoloft®
N06AB06
Andere Antidepressiva

Bupropion

Elontril®, Zyban®
N06AX12

Mirtazapin

Remergil®
N06AX11

Venlafaxin

Trevilor®
N06AX16
ANTIDEPRESSIVA

Amitriptylin

Amineurin®
N06AA09

Bupropion

Elontril®, Zyban®
N06AX12

Citalopram

Cipramil®
N06AB04

Clomipramin

Anafranil®
N06AA04

Escitalopram

Cipralex®
N06AB10

Fluoxetin

Prozac®
N06AB03

Fluvoxamin

Fevarin®
N06AB08
N06AA02

Mirtazapin

Remergil®
N06AX11
N06AA10

Sertralin

Zoloft®
N06AB06

Venlafaxin

Trevilor®
N06AX16

Referenzen

  1. Lilly USA, LLC. , Full prescribing information Cymbalta (ref. ID 4502314), www.accessdata.fda.gov, 2019
  2. Prakash, A., et al, An open-label safety and pharmacokinetics study of duloxetine in pediatric patients with major depression., J Child Adolesc Psychopharmacol, 2012, 22(1), 48-55
  3. Emslie, G. J., et al, A double-blind efficacy and safety study of duloxetine fixed doses in children and adolescents with major depressive disorder., J Child Adolesc Psychopharmacol , 2014, 24(4), 170-9
  4. Lobo, E. D., et al, Pharmacokinetics of orally administered duloxetine in children and adolescents with major depressive disorder, Clin Pharmacokinet, 2014, C53(8), 731-40
  5. Atkinson, S. D., et al, A double-blind efficacy and safety study of duloxetine flexible dosing in children and adolescents with major depressive disorder., J Child Adolesc Psychopharmacol , 2014, 24(4), 180-9
  6. Horikx, A., et al. , Multidisciplinair document ‘Afbouwen SSRI’s & SNRI’s’., www.nhg.org, 2019
  7. Strawn, J. R.,et al, A randomized, placebo-controlled study of duloxetine for the treatment of children and adolescents with generalized anxiety disorder., J Am Acad Child Adolesc Psychiatry, 2015, 54(4), 283-93
  8. Eli Lilly Nederland B.V., SmPC CYMBALTA® 30mg, 60 mg magensaftresistente Hartkapseln (EU/1/04/296/001), 06/2024
  9. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP), S3-Leitlinie "Diagnostik und Behandlung von Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter" (Registernummer 028 - 007), AWMF, Stand: 23.06.2021 , gültig bis 22.06.2026
  10. betapharm Arzneimittel GmbH, SmPC Duloxetin beta magensaftresistente Hartkapseln 30 mg, 45 mg, 60 mg, 90 mg, 120 mg, 07/2024

Änderungsverzeichnis

  • 21 Mai 2021 13:07: Neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung