Nivolumab ist ein humaner Immunoglobulin-G4-(IgG4) monoklonaler Antikörper (HuMAb), der an den „Programmed Death“-1-(PD-1)-Rezeptor bindet und die Interaktion des Rezeptors mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 blockiert. Der PD-1-Rezeptor ist ein negativer Regulator der T-Zellaktivität, der erwiesenermaßen an der Kontrolle der T-Zell-Immunantwortreaktionen beteiligt ist. Die Bindung von PD-1 an die Liganden PD-L1 und PD-L2, die von Antigen-präsentierenden Zellen exprimiert werden und von Tumoren oder anderen Zellen aus dem Mikromilieu des Tumors exprimiert werden können, führt zur Hemmung der T-Zellproliferation und Zytokinausschüttung. Nivolumab potenziert die T-Zellreaktionen, einschließlich der Tumorabwehrreaktion, durch Blockade der Bindung von PD-1 an die PD-L1- und PD-L2-Liganden. In genidentischen Mausmodellen führte eine Blockade der PD-1-Aktivität zu einer Verringerung des Tumorwachstums.
Für die Nivolumab-Monotherapie wird erwartet, dass die Nivolumab-Exposition bei Jugendlichen ab 12 Jahren, die mindestens 50 kg wiegen, bei Anwendung der empfohlenen Dosis mit der Exposition bei Erwachsenen vergleichbar ist.
[SmPC OPDIVO]
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Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 10 mg/mL
Injektionslösung 600 mg (nur für Erwachsene zugelassen)
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Präparat im Handel:
| Präparat | Darreichungsform | Stärke (Nivolumab) | Applikationsweg | Natriumgehalt | Problematische Hilfsstoffe | Anwendungshinweis | Altersangabe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OPDIVO® | Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung | 10 mg/mL | intravenös | 2,5 mg/mL | Polysorbat 80 | Verabreichung über einen sterilen, pyrogenfreien In-Line-Filter mit geringer Proteinbindung und einer Poren- größe von 0,2 bis 1,2 μm. |
ab 12 Jahren |
Die Fachinformationen wurden am 16.02.2026 aufgerufen.
Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)
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| Melanom |
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Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
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Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten war im Allgemeinen ähnlich dem bei Erwachsenen.
Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern, die eine Monotherapie erhielten, sind Müdigkeit und verminderter Appetit.
Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern, die eine Kombinationstherapie mit Ipilimumab erhielten, sind Müdigkeit und makulopapulöser Ausschlag.
[SmPC OPDIVO]
Sehr häufig (>10 %): Infektion der oberen Atemwege, Lymphopenie, Anämie, Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie, verminderter Appetit, Hyperglykämie, Kopfschmerzen, Dyspnoe, Husten, Diarrhö, Erbrechen, Übelkeit, Abdominalschmerz, Obstipation, Ausschlag, Pruritus, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Arthralgie, Ermüdung/Fatigue, Fieber, AST-Anstieg, Hyponatriämie, Hypoalbuminämie, Anstieg der alkalischen Phosphatase, Kreatinin-Anstieg, ALT-Anstieg, Lipase-Anstieg, Hyperkaliämie, Amylase-Anstieg, Hypokalziämie, Hypomagnesiämie, Hypokaliämie, Hyperkalziämie
Häufig (1-10 %): Pneumonie, Bronchitis, Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion (einschließlich Zytokin-Freisetzungssyndrom), Überempfindlichkeit (einschl. anaphylaktische Reaktion), Hypothyreose, Hyperthyreose, Thyroiditis, Dehydrierung, Gewichtsverlust, Hypoglykämie, periphere Neuropathie, Schwindelgefühl, verschwommenes Sehen, trockene Augen, Tachykardie, Vorhofflimmern, Hypertonie, Pneumonitis, Pleuraerguss, Kolitis, Stomatitis, trockener Mund, Vitiligo, trockene Haut, Erythem, Alopezie, Arthritis, Nierenversagen (einschließlich akuter Nierenschädigung), Schmerzen, Schmerzen in der Brust, Ödeme, Anstieg des Gesamtbilirubins, Hypernatriämie, Hypermagnesiämie
Gelegentlich (0,1-1 %): Eosinophilie, Sarkoidose, Nebenniereninsuffizienz, Hypophyseninsuffizienz, Hypophysitis, Diabetes mellitus, metabolische Azidose, Polyneuropathie, autoimmune Neuropathie (einschließlich Gesichtsnerv- und Abduzensparese), Uveitis, Myokarditis, perikardiale Erkrankungen, Arrhythmie (einschließlich ventrikulärer Arrhythmie), Lungeninfiltration, Pankreatitis, Gastritis, Hepatitis, Cholestase, Psoriasis, Rosazea, Erythema multiforme, Urtikaria, rheumatische Polymyalgie
Selten (0,01-0,1 %): aseptische Meningitis, histiozytäre nekrotisierende Lymphadenitis (Kikuchi-Lymphadenitis), diabetische Ketoazidose, Hypoparathyreoidismus, Guillain-Barré-Syndrom, Demyelinisierung, myasthenes Syndrom, Enzephalitis, Optikusneuritis, Vaskulitis, Zwölffingerdarmgeschwür, exokrine Pankreasinsuffizienz, Zöliakie, toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Sjögren-Syndrom, Myopathie, Myositis (einschließlich Polymyositis), Rhabdomyolyse, Tubulointerstitielle Nephritis, nicht-infektiöse Zystitis
Häufigkeit nicht bekannt: hämophagozytische Lymphohistiozytose, Abstoßung eines soliden Organtransplantats, Tumorlyse-Syndrom, Myelitis (einschließlich transverse Myelitis), Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom, Lichen sclerosus, andere Lichenerkrankungen
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?
Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.
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Neben Überempfindlichkeiten gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil sind keine weiteren Gegenanzeigen bekannt.
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
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Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
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| CD20 (Cluster of Differentiation 20)-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
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MabThera®, Blitzima®, Ritemvia®, Rixathon®, Riximyo®, Truxima®, Ruxience®
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L01FA01 | |
| PD-1/PDL-1 (Programmed Cell Death-1-Rezeptor/Programmed Cell Death-Ligand-1)-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
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Keytruda®
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L01FF02 | |
| Andere monoklonale Antikörper und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate | ||
|---|---|---|
|
Qarziba®
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L01FX06 | |
| MONOKLONALE ANTIKÖRPER UND ANTIKÖRPER-WIRKSTOFF-KONJUGATE | ||
|---|---|---|
|
Qarziba®
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L01FX06 | |
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Keytruda®
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L01FF02 | |
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MabThera®, Blitzima®, Ritemvia®, Rixathon®, Riximyo®, Truxima®, Ruxience®
|
L01FA01 | |
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