Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Timolol

Wirkstoff
Timolol
Handelsname
Dispatim, Timo Comod
ATC-Code
S01ED01

Pharmakodynamik

Timolol ist ein nicht-selektiver Betarezeptorenblocker ohne nennenswerte sympathomimetische Eigenwirkungen oder lokalanästhetische (membranstabilisierende) Eigenschaften. Timolol-Augentropfen senken sowohl den erhöhten als auch den normalen Augeninnendruck. 

Pharmakokinetik bei Kindern

Bei Erwachsenen gelangen 80 % jeder Dosis über das nasolakrimale System, von wo aus sie rasch über die Nasenschleimhaut, die Bindehaut, den Tränenkanal, den Mund-Rachen-Raum und den Darm oder über die Haut durch den Tränenfluss in den systemischen Kreislauf aufgenommen werden. Da das Blutvolumen bei Kindern geringer ist als bei Erwachsenen, muss eine potenziell höhere Konzentration im Blutkreislauf berücksichtigt werden. Zudem ist der Enzymmetabolismus bei Neugeborenen noch nicht vollständig entwickelt, was zu einer verlängerten Eliminationshalbwertszeit und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen führen kann. Begrenzte Daten deuten darauf hin, dass die Timolol-Plasmaspiegel bei Kindern nach einer Dosis von 0,25 % deutlich höher sind als bei Erwachsenen nach 0,5 %, insbesondere bei Säuglingen; dies führt vermutlich zu einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen wie Bronchospasmus und Bradykardie. [SmPC Timolol Sandoz]

Die Resorption von topisch appliziertem Timolol wurde bei 40 Säuglingen (Medianalter 18 Wochen (Bereich 2 – 25)) untersucht. Sie wurden zweimal täglich mit topischem Timolol-Gel 0,5 % behandelt. Die Urinanalyse war bei 20 von 24 Patienten positiv und die Timolol-Serumspiegel lagen im Median bei 0,16 ng/mL [Bereich 0,1 – 0,18 ng/mL] (n = 3). [Weibel et al. 2016]

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Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Glaukom
    • okulär
      • ≥1 Monat bis <18 Jahre: zugelassen
  • Infantiles Hämangiom
    • transdermal
      • ≥1 Monat bis <18 Jahre: off-label

 

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Okulär bei kindlichem Glaukom, wenn andere therapeutische Maßnahmen nicht ausreichen.

Kinder:
Aufgrund begrenzter Datenlage kann die Anwendung von Timolol zur Anwendung bei primärem kongenitalen und primärem juvenilen Glaukom nur für einen vorübergehenden Zeitraum empfohlen werden, in  dem über eine operative Herangehensweise entschieden wird bzw. im Falle einer fehlgeschlagenen Operation andere Optionen abgewartet werden.

Der Anwendung von Timolol sollte eine genaue pädiatrische Anamnese und Untersuchung vorangehen, um systemische Auffälligkeiten zu erkennen. Aufgrund der begrenzten klinischen Datenlage kann keine spezifische Dosierungsempfehlung gegeben werden.

Falls jedoch die Vorteile die Risiken überwiegen, wird empfohlen, die niedrigste Wirkstoffdosierung einmal täglich anzuwenden. Falls der Augeninnendruck nicht ausreichend kontrolliert werden kann, sollte eine vorsichtige Dosissteigerung auf ein Maximum von zwei Tropfen pro Tag pro betroffenem Auge in Erwägung gezogen werden. Bei zweimal täglicher Anwendung sollte ein Intervall von 12 Stunden eingehalten werden. Außerdem sollten die Patienten, insbesondere Frühgeborene, sorgfältig nach der ersten Applikation für ein bis zwei Stunden in der Praxis überwacht und sorgfältig auf okuläre und systemische Symptome observiert werden bis der operative Eingriff durchgeführt wird.

Für die Anwendung bei Kindern kann die 0,1 %ige Wirkstoffkonzentration bereits ausreichend sein.

weitere zugelassene Indikationen bei Erwachsenen:
- erhöhter Augeninnendruck (okuläre Hypertension)
- grüner Star (chronisches Weitwinkelglaukom)
grüner Star nach Linsenentfernung (Aphakieglaukom)

[Ref.]

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Präparate im Handel

Augentropfen 0,1 %, 0,25 %, 0,5 %

Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Timolol in Form von Timololmaleat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Timolol bezogen.

Präparate im Handel (ausgewählte Beispiele):

Präparat Darreichungsform Stärke (Timolol) Applikationsweg Natriumgehalt Problematische Hilfsstoffe Anwendungshinweis Altersangabe
dispatim® Augentropfen 0,25 %
0,5 %
okulär k.A. - Die Augentropfen werden in den Bindehautsack eingetropft und sind für die Dauertherapie vorgesehen.
Die mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger einen Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt. 
Kinder und Jugendliche
Timo-COMOD Augentropfen 0,1 %
0,25 %
0,5 %
okulär k.A. - Kinder


k.A.: keine Angabe

Die Fachinformationen wurden am 07.04.2026 aufgerufen.

Neben den aufgeführten Präparaten befinden sich diverse weitere Fertigarzneimittel im Handel.

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

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Dosierungsempfehlungen

Glaukom
  • Okulär
    • 0 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [15] [18] [19]
      • 0,25 %: 1 Tropfen/Dosis 1x täglich.

        Bei unzureichender Wirkung sollte eine Erhöhung auf 1 Tropfen zweimal täglich in Betracht gezogen werden.

Infantiles Hämangiom

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Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

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Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Bei okulärer Anwendung:
Aufgrund der relativ hohen Konzentrationen im Blut ist das Risiko von Nebenwirkungen bei (jüngeren) Kindern größer. [SmPC Timolol]

Bei transdermaler Anwendung:
Atemnot und Schlaflosigkeit [Tawfik et al. 2015], Schlafstörungen [Chakkittakandiyil et al. 2012; Xia et al. 2025], Atemwegsprobleme, lokale Hautreizungen (Schuppenbildung, Erytheme, Juckreiz) und bleibende Hautveränderungen [Xia et al. 2025; Püttgen et al. 2016]. Es ist zu beachten, dass die Studie von Xia (2025) während der COVID-19-Pandemie durchgeführt wurde, was möglicherweise zu den berichteten Atemwegsproblemen beigetragen hat.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Häufig (1-10 %): Kopfschmerzen, Schwindel, Gedächtnisverlust, Erhöhung der Anzeichen und Symptome einer Myasthenia Gravis, Parästhesien, Apoplexie, zerebrale Ischämie, Anzeichen und Symptome einer Augenreizung

Gelegentlich (0,1-1 %): Depression, Synkope, Sehstörungen, einschließlich refraktiver Veränderungen (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens von Miotika), Bradykardie, Dyspnoe, Nausea, Dyspepsie, Asthenie, Müdigkeit

Selten (0,01-0,1 %): Anzeichen und Symptome allergischer Reaktionen (einschließlich Anaphylaxie, Angioödem, Urtikaria, lokalisierter und generalisierter Hautausschlag), Schlaflosigkeit, Alpträume, verminderte Libido, Gedächtnisverlust, Erhöhung der Anzeichen und Symptome einer Myasthenia Gravis, Parästhesien, Apoplexie, zerebrale Ischämie, Diplopie, Ptosis und Aderhautablösung nach Filtrationschirurgie, Tinnitus, Herzrhythmusstörungen, Herzblock, Herzinsuffizienz, Herzklopfen, Herzstillstand, Hypotonie, Claudicatio, Raynaud-Phänomen, Bronchospasmus (vor allem bei Patienten mit einer vorbestehenden bronchospastischen Erkrankung), Ateminsuffizienz, Husten, Diarrhö, Mundtrockenheit, Alopezie, psoriasiformer Hautausschlag oder Verschlechterung von Psoriasis, systemischer Lupus Erythematodes, Induratio penis plastica, Ödeme, kalte Hände und Füße, Schmerzen in der Brust

Häufigkeit nicht bekannt: Halluzination

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

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Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?

Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.

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Kontraindikationen allgemein

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
  • bronchiale Hyperreagibilität, reaktive Atemwegserkrankungen, inklusive bestehendes oder anamnestisch bekanntes Bronchialasthma, schwere chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
  • Sinusbradykardie, Sick-Sinus-Syndrom, sinuatrialem Block, atrioventrikulärem (AV) Block zweiten oder dritten Grades ohne Schrittmacherkontrolle, dekompensierte Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock
  • schwere allergische Rhinitis und dystrophische Störungen der Hornhaut
  • nächtlicher Augeninndruckerhöhung

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Bei okulärer Anwendung:

  • Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist aufgrund des Risikos einer Apnoe und einer Cheyne-Stokes-Atmung äußerste Vorsicht geboten. Ein tragbarer Apnoe Monitor kann bei Neugeborenen unter Timolol Therapie hilfreich sein. [SmPC dispatim]
  • Insbesondere bei jüngeren Kindern nur bei strikter Indikation anwenden.
  • Vor allem bei Neugeborenen ist das Kind nach der ersten Dosis 1 – 2 Stunden lang engmaschig auf okuläre und systemische Nebenwirkungen zu überwachen. Der Tränenkanal ist 3 – 5 Minuten lang geschlossen zu halten.
  • Das Augengel (Timogel) und die Augentropfen, die nach der Verabreichung ein Gel bilden (Timoptol „XE“) wurden bei Kindern nicht untersucht.
  • Für die Anwendung bei Kindern kann eine Konzentration von 0,1 % Wirkstoff ausreichend sein.

Bei transdermaler Anwendung:

  • Bei der Behandlung von Frühgeborenen, die noch kein postmenstruelles Alter (PMA) von 44 Wochen erreicht haben, sowie bei Säuglingen mit einer dokumentierten Vorgeschichte von Apnoe oder Bradykardie ist Vorsicht geboten. Bei Frühgeborenen und Säuglingen mit niedrigem Geburtsgewicht und komplizierten Hämangiomen wird eine engmaschige Überwachung von Temperatur, Blutdruck und Herzfrequenz bei Beginn der topischen Timolol-Behandlung sowie während der gesamten Behandlungsdauer  empfohlen. [Frommelt et al. 2016]
  • Bei der Behandlung von ulzerierten Hämangiomen ist Vorsicht geboten, da die Anwendung schmerzhaft sein kann und eine beeinträchtigte Hautbarriere die systemische Resorption erhöhen kann. Es liegen dokumentierte Fälle von Bradykardie und Hypothermie bei Säuglingen vor, die Timolol an Stellen mit hoher Permeabilität erhielten, wie z. B. ulzerierte Hämangiome und Hämangiome an den Augenlidern, im Windelbereich oder an Schleimhautoberflächen. [Frommelt et al. 2016] Die Wirksamkeit bei ulzerierten Hämangiomen ist begrenzt. Es wird empfohlen, die Herzfrequenz 2 –4 Stunden nach der Anwendung zu messen, insbesondere bei Frühgeborenen oder Säuglingen. [Püttgen et al. 2016; Weibel et al. 2016]
  • Vorsicht ist auch geboten, wenn Timolol unter Okklusion angewendet wird. Es ist zu erwarten, dass die okklusive Anwendung die Resorption erheblich erhöht, sodass Werte erreicht werden, die mit der ophthalmologischen Anwendung vergleichbar sind, was das Risiko therapeutischer oder supratherapeutischer Serumspiegel mit sich bringt. Bestimmte Lokalisationen von Hämangiomen können die systemische Exposition und das Toxizitätsrisiko weiter erhöhen, darunter intraokulare Stellen, ulzerierte Läsionen, Schleimhautoberflächen und die Augenlidhaut. [Weibel et al. 2016; Frommelt et al. 2016]
  • Die gelbildende Lösung kann aufgrund ihrer im Vergleich zur flüssigen Lösung höheren Viskosität die systemische Resorption verringern. [Khan et al. 2017] Folglich ist die systemische Resorption der Timololmaleat-Gelformulierung deutlich geringer als die der Timololmaleat-Lösung und wird daher in neueren Studien bevorzugt. [Chan et al. 2013]

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

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Wechselwirkungen

Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.

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Parasympathomimetika

Pilocarpin - okulär

Pilomann®, Spersacarpin®
S01EB01
Carboanhydrasehemmer

Acetazolamid

Acemit®, Glaupax®
S01EC01
Prostaglandin-Analoga**

Latanoprost

Xalatan®
S01EE01
GLAUKOMMITTEL UND MIOTIKA

Acetazolamid

Acemit®, Glaupax®
S01EC01

Latanoprost

Xalatan®
S01EE01

Pilocarpin - okulär

Pilomann®, Spersacarpin®
S01EB01

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Referenzen

  1. MSD BV, SPC Timoptol (RVG 17017) 31-03-2015, www.cbg-meb.nl
  2. Frommelt P, et al, Adverse Events in Young and Preterm Infants Receiving Topical Timolol for Infantile Hemangioma, Pediatr Dermatol., 2016
  3. Cheng J, et al, Randomised controlled trial: Can topical timolol maleate prevent complications for small superficial infantile haemangiomata in high-risk areas?, Pediatr Res, 2020
  4. Chakkittakandiyil A, et al, Timolol Maleate 0.5% or 0.1% Gel‐Forming Solution for Infantile Hemangiomas: A Retrospective, Multicenter, Cohort Study, Pediatric Dermatology, 2012
  5. Püttgen K, et al, Topical Timolol Maleate Treatment of Infantile Hemangiomas. , Pediatrics., 2016
  6. Gong H, et al, Evaluation of the efficacy and safety of propranolol, timolol maleate, and the combination of the two, in the treatment of superficial infantile haemangiomas., Br J Oral Maxillofac Surg., 2015
  7. Yu L, et al, Treatment of superficial infantile hemangiomas with timolol: Evaluation of short-term efficacy and safety in infants., Exp Ther Med., 2013
  8. Chan H, et al, RCT of timolol maleate gel for superficial infantile hemangiomas in 5- to 24-week-olds, Pediatrics, 2013
  9. Khan M, et al, The Role of Topical Timolol in the Treatment of Infantile Hemangiomas: A Systematic Review and Meta-analysis, Acta Derm Venereol., 2017
  10. Moehrle M, et al, Topical Timolol for Small Hemangiomas of Infancy., Pediatric Dermatology., 2013
  11. Ni N, et al, Topical Timolol for Periocular Hemangioma: Report of Further Study., Archives of Ophthalmology., 2011
  12. Park K, et al, Topical timolol maleate 0.5% for infantile hemangioma; it’s effectiveness and/or adjunctive pulsed dye laser – single center experience of 102 cases in Korea., Journal of Dermatological Treatment., 2015
  13. Tawfik A, et al, Topical timolol solution versus laser in treatment of infantile hemangioma: a comparative study., Pediatr Dermatol., 2015
  14. Xu D, et al, Topical timolol maleate for superficial infantile hemangiomas: an observational study., Oral Maxillofac Surg., 2015
  15. Sandoz B.V., SmPC Timolol Sandoz 2,5 mg/ml (RVG 57608, 57609), www.cbg-meb.nl, 8-2024
  16. Weibel L, et al, Topical Timolol for Infantile Hemangiomas: Evidence for Efficacy and Degree of Systemic Absorption., Pediatr Dermatol., 2016
  17. Xia M, et al, The timing and safety of topical timolol treatment for superficial infantile hemangioma: a retrospective cohort study., European Journal of Pediatrics., 2025
  18. OmniVision GmbH, SmPC dispatim® 0,25 % sine/-0,5% sine Augentropfen, Lösung (25829.01.00), 09/2020
  19. URSAPHARM, SmPC Timo-COMOD 0,1 %/0,25 %/0,5 % (29208.02.00), 03/2020

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  • 07 April 2026 13:44: Neue Monographie

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