Givinostat ist ein Klasse-I- und -II-Histon-Deacetylase(HDAC)-Hemmer, der die unkontrollierte Aktivität der HDAC, die zum Krankheitsbild der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) beiträgt, in dystrophen Muskeln moduliert.
Basierend auf den populationspharmakokinetischen Analysen wurde festgestellt, dass das Körpergewicht einen signifikanten Einfluss auf die Clearance von Givinostat hat. Der Effekt ist nicht linear, d. h. er ist bei geringerem Körpergewicht größer und bei einem Körpergewicht von 30 kg oder mehr geringer.
Männliche Patienten >6 Jahre:
Tmax: 2-3 Stunden
F: ≥ 50 % nach einer oralen Einzeldosis
T1/2: 6 Stunden
[SmPC Duvyzat]
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Suspension zum Einnehmen 8,86 mg/mL
Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Givinostat in Form von Givinostat-Hydrochlorid-Monohydrat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Givinostat bezogen.
Präparat im Handel:
| Präparat | Darreichungsform | Stärke (Givinostat) | Applikationsweg | Natriumgehalt | Problematische Hilfsstoffe | Aroma | Anwendungshinweis | Altersangabe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Duvyzat ▼ | Suspension zum Einnehmen | 8,86 mg/mL | oral | natriumfrei | Propylenglykol (im Aroma) Polysorbat 20 Natriumbenzoat (4,4 mg/mL) Sorbitol (400 mg/mL) Saccharin |
Pfirsich-Sahne | Vor Anwendung mindestens 30 Sekunden lang schütteln und Homogenität visuell prüfen. Suspension mit der beiliegenden Dosierspritze verabreichen. Einnahme zur Mahlzeit. | ab 6 Jahren |
k.A.: keine Angabe, „natriumfrei“: weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Einheit, ▼ unterliegt zusätzlicher Überwachung – Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden
Die Fachinformationen wurden am 22.01.2026 aufgerufen.
Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)
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Behandlungsunterbrechung oder Dosisreduktion, wenn Nebenwirkungen auftreten (Thrombozyten < 150 x 109/L oder Nüchtern-Triglyceride > 300 mg/dl bei 2 Messungen im Abstand von 1 Woche; mittelschwere bis schwere Diarrhö):
Schritt 1: Reduktion der Tagesdosis um 8,86 mg.
Schritt 2: Reduktion der Tagesdosis erneut um 8,86 mg.
Schritt 3: Wenn die Nebenwirkungen anhalten: Therapie abbrechen.
| Duchenne-Muskeldystrophie bei gehfähigen Patienten |
|---|
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GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
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Sehr häufig (>10 %): Thrombozytopenie, Hypertriglyceridämie, Diarrhö, Erbrechen, Bauchschmerzen, Pyrexie
Häufig (1-10 %): Gastroenteritis, verminderter Appetit, Angstzustände, Schwindel, Hämatom, Obstipation, Erythem, Ausschlag, Myalgie, Arthralgie, Muskelschwäche, Fatigue, Thyreoidea-stimulierendes Hormon im Blut erhöht
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
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Neben Überempfindlichkeiten gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil sind keine weiteren Gegenanzeigen bekannt.
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Vor der Anwendung muss die Suspension mindestens 30 Sekunden lang geschüttelt werden, indem die Flasche etwa 40 Mal um 180° gedreht wird, und die Homogenität der Suspension sollte visuell überprüft werden. Nicht ausreichendes Schütteln kann zu Über- oder Unterdosierung führen. [SmPC Duvyzat]
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
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Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
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